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Gestalttherapie als Form der Psychotherapie für Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung

„Gestalttherapie ist im Wesentlichen ein nicht-interpretativer Ansatz, weil ihr Ziel Erfahrung, Gewahrsein und nicht intellektuelle Einsicht ist.“
Claudio Naranjo

Die Gestalttherapie bietet sich grundsätzlich als Therapieform für Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung an.

Sie ist erfahrungsbezogen und auf das eigene Erleben ausgerichtet und nicht auf intellektuelles Verstehen.

Im direkten Kontakt wird an dem gearbeitet, was sich offensichtlich zeigt und was ausgedrückt wird unabhängig von der intellektuellen Ebene.

Damit die Gestalttherapie Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung erreichen kann, muss ein gewisses Maß an Kommunikations-, Sprach- und Aufnahmefähigkeit vorhanden sein. In einem Erstgespräch können wir gemeinsam herausfinden, ob eine gemeinsame Arbeit möglich ist.

Baum im Gegenlicht

Gestalttherapie und Inklusion

Jede Person soll die Möglichkeit erhalten, sich mit ihren Fähigkeiten und ihrem individuellen Ausdruck in die Gesellschaft einzubringen, an ihr mitzuwirken und entsprechend ihren Vorstellungen zu leben.

Die Inklusion als wünschenswerte gesellschaftliche Realität schafft einen strukturellen Rahmen, der Menschen mit einer Behinderung zu einer größtmöglichen Aktivität und Teilhabe verhelfen kann.

Durch ihre Ausrichtung an der individuellen Befähigung der / des einzelnen ist die Gestalttherapie in hohem Maße geeignet, diesen Prozess zu unterstützen und zu begleiten. Dabei geht es nicht darum, einen äußeren Rahmen an die Menschen anzulegen und sie entsprechend anzupassen, sondern darum, sie zu unterstützen, den Platz in der Gesellschaft einzunehmen, der ihnen angemessen und passend erscheint.

Pflanze vor blauem Himmel

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Wir klären unverbindlich, was dran ist und wie wir arbeiten können.

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